brand eins in zahlen

zum schwerpunkt kultur in der letzten ausgabe (12/2009):

Autoren: 12
Autorinnen: 2

genannte Künstler: 94
genannte Künstelrinnen: 12

gezeigte Kunstwerke, die von einem Mann gemacht wurden: 21
gezeigte Kunstwerke, die von einer Frau gemacht wurden: 1

Fotos, die Männer zeigen: 28
Fotos, die Frauen zeigen: 6

„Experten“ und männliche Personen, die in den Texten vorkommen/zitiert werden: 75
„Expertinnen“ und weibliche Personen, die in den Texten vorkommen/zitiert werden: 24

ist das eigentlich euer ernst?

ps: zur  zählweise: bei fotos im magazin wurde die darstellungsintention berücksichtigt. wenn z.b. ein bild von rembrandt eine frau darstellt, der untertitel jedoch „rembrandt“ lautet, habe ich es nur als „bild eines künstlers“ gewertet. zählungen der künstlerInnennamen habe ich in jedem artikel neu begonnen, jedoch pro künstlerIn und artikel nur ein mal. ebenso bei expertInnen.
mir sind sicher fehler unterlaufen, aber die richtung ist wohl nicht auf flüchtigkeitsfehler zurückzuführen.

den blog-eintrag hab ich auch als leserInnenbrief an die brand eins redaktion geschickt.

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter culture, economy for everyone, genderize, irgendwas mit medien, seriously?

Eine Antwort zu “brand eins in zahlen

  1. evamal

    und die brand eins redaktion hat mir zurückgeschrieben:

    Liebe Frau Maltschnig, 

    Dank fürs Zählen und aufmerksam machen – und doch: Ja, das ist unser Ernst. Denn tatsächlich sind wir schon so emanzipiert (u.a. drei Frauen im Vorstand), dass uns nur Qualität interessiert, keine Quote. Wir suchen nach den besten Geschichten, die einen bestimmten Aspekt im Schwerpunkt beleuchten, und nach den besten Autoren dafür – unabhängig vom Geschlecht, Religion oder Hautfarbe. Das Geschlechter-Verhältnis innerhalb des Kunstmarktes dürfte dennoch ganz gut getroffen sein – und was die Autoren angeht: Autorinnen drängen sich nicht gerade an ein Wirtschaftsmagazin heran, und wenn doch, sind sie in der Regel Fach-Journalistinnen, die es mit unserem eher der Reportage zuneigenden Schreibstil schwer haben. Ist das unsere Schuld? Wenn ja, müssen wir sie tragen. 

    herzliche Grüße
    Gabriele Fischer 

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