padam, padam

schallt es in meinem kopf, sobald ich mich konzentrieren soll. padam, padam. alles andere ist interessanter, auch ein blogeintrag ohne zweck und ziel.

im übrigen fahr ich in kürze nach italien, und falls ihr euch fragt, ob es denn dort krisenbedingt auch bald günstige weingüter mit ältlichen weinen für ältliche menschen käuflich zu erwerben gibt, muss ich euch enttäuschen. italien ist höchst verschuldet (115,8%). aber das sind ist es schon lange. und nicht im ausland, sondern bei italienischen banken. die italien im übrigen auch nicht retten musste. sagt die zeit, sagt auch joachim becker, von dem ich euch schon erzählt hatte. die immobilienbesichtigung verschiebe ich also auf in 20 jahren oder so.

und weil das letztes mal so gut funktioniert hat (und ich zu faul zum suchen bin) – hyman minsky experts out there? trottelsichere texte out there? (für alle nicht-ökonomie-nerds: hätten die politikerInnen minsky gelesen, hätten die seit mitte der 1980er gewusst, dass es früher oder später auf den finanzmärkten kräftig kracht und die realwirtschaft mit baden geht. systemimmanente konjunkturzyklen, nennt er das).

und weil ich so unproduktiv bin, werd ich unter dem gelben fransensonnenschirm statt dem neuen missy mag, fantasy-schund, high level sci-fi und seichten krimis wohl minsky-modelle studieren (und dabei bahnhof verstehen). daruf ess ich morgen gleich mal miesmuschelsuppe (10 euro in die schlechte-wortwitz-kassa, ich weiß.)

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