Shirley Schmidt statt Margret Thatcher.

Bald hab ich meine offizielle Sponsionsfeier, wo ich der Wissenschaft ewige Aufrichtigkeit und Treue schwöre. Irgendwie hab ich ja die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass ich danach erwachsen werde, das erhöht aber auch den Erwartungsdruck an mein Outfit. Während ich bereits im täglichen Leben kein besonderes Mode-Genie bin, droht die Sponsions-Causa zum schier unlösbaren Problem zu werden.

Hier mein Issue im Detail: Während Männer in dunklen Anzügen zu allen offiziellen Anlässen angemessen gekleidet sind, haben Frauen keinen Uniform-Code, auf den sie sich da verlassen können. Viele wählen daher entweder Püppchen-Kleider oder Kostüme, die an Margret Thatcher oder Angela Merkel als Style-Vorbild erinnern. Bei den Extravaganten in pastellfarbenen Kombinationen könnte auch die Queen Patin gestanden haben, wer weiß.

Die Queen, Margret Thatcher oder Angela Merkel. Welches Rolemodel hier am wenigsten Schaden bringt, ist wie die Entscheidung zwischen Pest, Cholera, oder „Im Zentrum“ mit Fritz Neugebauer konzentriert von Anfang bis Ende schauen zu müssen.

Nach langer Überlegung bin ich zu einer Lösung gekommen: Zwar bleibt auch mir der Hosenanzug nicht erspart, ich werde mir aber einreden, in einer Hommage an Shirley Schmidt bei der Sponsion anzutanzen. Mit Shirley Schmidt als Style-Vorbild kann ich leben, gut sogar.

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