Dialektik à la New Orleans

So ganz sicher bin ich mir mit dieser Stadt noch nicht. Schlechte Infrastruktur? Naja, der Bus war pünktlich, billig und hat uns zuverlässig in die Stadt gebracht. Gute Infrastruktur? Er fährt zwei mal die Stunde. Unsichere Stadt? Noch keine beängstigende Situation erlebt. Sichere Stadt? Alleine im Finsteren zu Fuß gehen – nein Danke. Ambivalenzen stehen hier auf der Tagesordnung, hier noch ein paar Beispiele:

Idyllischer Bayou? Fast – Idyllischer Kanal, dahinter idyllische Hochhauslandschaft.

Heruntergekommene Gegend?

eigentlich nicht- das Nachbarshaus ist neu und schön. Und die Straße gut.

Einmal um die Ecke schaut die Straße dann so aus:

noch ein Stückchen weiter präsentiert sich der Beobachterin folgender Anblick:

Eine Vietnamesische Kirche im Chinarestaurant-Stil inklusive Madonna am Dach. Das war jetzt alles am Weg zwischen meinem zu Hause und der Busstation. Die unglaublich wunderschönen Live Oak Trees am Weg hab ich leider nicht fotografiert. Auch den beängstigenden toten Live Oak tree nicht (der schaut übrigens aus als wär er aus der Filmrequisite von Sleepy Hollow entlehnt).

Im Stadtzentrum (wobei die Frage ‚was ist das Stadtzentrum‘ natürlich auch noch offen ist): Historic buildings im French Quarter?

Nicht nur. Hier sind wieder die Wolkenkratzer, dieses mal ein paar Blocks weg.

Die Stadt stößt ihre BesucherInnen förmlich darauf, dass alles immer zwei Seiten hat. Oder mehr. „Easy to use“, so wie eine nette Univerwaltungsperson ihre Stadt beschrieb, ist das nicht. Dafür aber auch alles andere als fad, und das macht mich glücklich.

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Eingeordnet unter culture, photo love, serious

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