Archiv der Kategorie: genderize

Befreiungs-Biologie

Die Biologie und der Feminismus sind noch keine Freunde geworden. Damit sich das ändert, hätte ich zwei Produktvorschläge zur biotechnologischen Entwicklung. Ich habe gleich mal die Reviews geschrieben:

Der Umschnall-Uterus

IMG_1327

Nur Frauen können schwanger werden und gebären – bisher. Der Umhänge-Uterus löst die letzte Bastion der biologischen Geschlechterdifferenz endlich auf, Halbe Halbe beginnt ab jetzt mit der Empfängnis, so verspricht es der Hersteller. Wir haben den Umhänge-Uterus 2 getestet. Im Unterschied zum Vorgängermodell wurde die ergonomische Qualität der Tragegurte verbessert, sie sind nun auch in anderen Farben außer rosa und blau verfügbar. Definitiv ein Fortschritt! Wie gewohnt kann man den Uterus am Bauch und am Rücken tragen, auch wenn der deutsche Hebammenverband von der Rückentrageweise abrät. Sie könnte zur Trageverwirrung führen und die langfristige Ausbildung des Orientierungssinns beeinträchtigen, so der Berufsverband. Dennoch – beim Sport stört der Uterus hinten weniger als vorne, wir haben also abgewechselt. Unser Tipp: Lasst euch nicht zu viel von Online-Foren irritieren! Das Anstecksystem am Dauerzugang ist einfach wie immer, mit zwei Klicks wird der Uterus am eigenen Blutkreislauf angehängt und das Kind bestens versorgt. TrägerInnenwechsel ist in einer Minute erledigt. Es kostet zwar einige Überredung, auch die Omas und Opas zum Portkathether zu überreden, doch einmal gelegt, kann das großelterliche Babysitten noch vor der Geburt beginnen. Wenn der Geburtstermin schließlich da ist, freuen sich alle, die den Uterus einmal getragen haben, schließlich ist der neue Erdenbürger auch ihr Werk. Fünf Sterne.

Der Handstillbusen:

IMG_1326

Endlich gibt es ein Produkt, das die Vorteile von Muttermilch und Flasche vereint. Nach zwei Jahren Entwicklung wurde der Handstillbusen präsentiert. Dass es sich hier um eine Maschine handelt, ist auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen. Mit angenehmer Körpertemperatur und wunderbarem Hautimitat fühlt sich der Handstiller wie ein kleines Lebewesen an. Er liegt angenehm in der Hand, das Baby hat in der Saugtechnik keinen Unterschied zum Frauen-Busen gemerkt. Einige Features machen den Handstiller besonders praktisch. Einmal pro Tag Wasser einfüllen reicht, so synthetisiert das Gerät ausreichend  Milch. Am Speicheltester kann direkt täglich eine Speichelprobe der Betreuungsperson eingefüllt werden. Der Speichel wird auf Krankheitserreger analysiert, in der Milch werden automatisch die passenden Antikörper gebildet – ob Schnupfen oder Gastroenteritis, das Baby bleibt geschützt. Besonders einfallsreich: Der eingebaute Fieberthermometer an der Brustwarze. Die gemessenen Temperaturen werden sofort in die Busen-Cloud synchronisiert, Fieberkurven sind jederzeit online nachlesbar. Trinkmengen natürlich auch. Auch die Reinigung ist denkbar leicht – einfach mit dem Baby in die Wanne. Also Frauen, schmeißt die Pumpen weg! Nie wieder Mastitis, nie wieder Saugverwirrung, Freiheit für Mütter und Versorgungssicherheit für alle anderen Betreuungspersonen. Fünf Sterne.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter genderize

Fleisch gewordene Stereotype

Muchitsch, der dicke Gewerschaftsfunktionär mit kaputten Kompass für Verhältnismäßigkeit.

Strolz, der Turbokapitalist, empathisch bis zum letzten Individuum.

Schröcksnadel, der erfolgreiche Schihaserl-Versteher ohne Frauen-Nachnamengedächtnis.

Macht eigentlich irgendjemand noch Dinge, die anders sind als erwartet?

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter genderize, seriously?

Dinge, die in der Zeitung stehen…

… und mich irritieren, Folge 252: Vergewaltigungsberichterstattung

In Neu Dehli starb eine junge Frau an den Folgen einer Gruppenvergewaltigung. Kurz vor Weihnachten wurde in der Wiener U-Bahnlinie U6 eine Frau vergewaltigt. Zu Jahresende wurde ein Mann gefasst, der der Vergewaltigung von drei Frauen verdächtigt wird. Diese Gewalttaten sind erschütternd. Nichts desto trotz kommt mir der Tonfall der öffentlichen Debatte um diese Fälle problematisch vor.

Vergewaltigung ist ein Drama – besonders dann, wenn sie von Ausländern an den Frauen unseres Landes verübt wird, das zeigt ein Blick in den Boulevard. „Wir raten Frauen, nicht alleine in der Nacht-U-Bahn zu fahren“, so Polizei-Sprecher Thomas Keiblinger“, ist im Schundblatt Nummer 1 zu lesen. „Absolut falsch ist jedoch die Analyse, wonach es sich beim gegenständlichen Fall nur um einen Einzelfall handelt. Die Belästigungen von Frauen durch ausländische junge Männer haben in Wien in den vergangenen Jahren stark zugenommen und enden meist in Gewaltexzessen.“, klärt uns ein Polizist und FPÖ-Gemeinderat in einer Aussendung auf. Gut, das ist keine Berichterstattung, aber der mittlerweile wegen Verhetzung angezeigte Herr ist als Teil der Exekutive und Legislative weithin akzeptierter Teil unseres Staatsapparates.

Rechte Politiker und Schmierblatt-Verantwortliche finden die Gewalt gegen unsere Frauen also empörend. Und gegen Vergewaltigung ist man auch im Qualitätsjournalismus. Umfassend wurde über den brutalen Mord einer jungen Frau in Indien und die darauffolgenden Proteste berichtet. Doch dieser öffentliche Schulterschluss gegen Gewalt an Frauen hat einen Pferdefuß. Während einzelne Fahndungsfotos eines Obdachlosen, eines Ausländers und eine namen- und gesichtslose Gruppe  mörderischer Vergewaltiger in Indien gut Klicks generieren, wird gleichzeitig das Bild von Gewalt gegen Frauen und Mädchen verzerrt. Die Täter, über die sich die Öffentlichkeit empört, sind fremd („ausländische junge Männer“), am Rand der Gesellschaft (obdachlos), oder weit weg, schon fast bei den „Wilden“ (Indien). Die Täter, die Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Österreich verüben, sind aber tatsächlich alles andere als das. Es sind  mit überwiegender Mehrheit Bekannte, Freunde, Beziehungspartner oder Verwandte. „Am häufigsten erleben Frauen Gewalt in ihrer Familie, 90 Prozent aller Gewalttaten werden nach Schätzungen der Polizei in der Familie und im sozialen Nahraum ausgeübt.“, erklärt das Frauenministerium. Viel mehr als in der U-Bahn müssen sich Frauen in den eigenen vier Wänden fürchten. Und es ist nicht ihr unverfrorener Akt, in der Nacht allein U-Bahn zu fahren, und auch nicht die Taktung der Wiener Linien, die Vergewaltigungen provozieren. Es sind Täter, die sie ausüben.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter genderize, irgendwas mit medien

Fairness.

Man könnte meinen, ich hätte in meinem Leben nicht viel besseres zu tun, als über verschiedenste Medien zu schimpfen. Naja, andere Leute haben komischere Hobbys, also:

Liebe österreichische Medienlandschaft, liebe Redaktion von Online- und Printstandard,

Könntet ihr bitte aufhören, der Männerrechtsbewegung im Rahmen der Obsorge-Debatte bei jeder sich bietenden Gelegenheit eine Profilierungs-Bühne zu bieten?

Für den STANDARD (online und print) habe ich mir die Beiträge der letzten Jahre zu dem Thema angesehen. Seit August 2010 wurden zehn Kommentare von Väterrechtlern, einem Kleriker und einem Redaktionsmitglied veröffentlicht, die die ablehnende Haltung feministischer Frauen zur automatischen gemeinsamen Obsorge für Kinder nach Trennungen als diskriminierend, weltfremd, männerhasserisch oder schlichtweg dumm darstellen (hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hierhier und hier). Dem stehen vier Beiträge von Frauen gegenüber (hier, hier, hier und hier.), in denen Gegenargumente vorgebracht werden. Würden andere Zeitungen, etwa die Krone, ein derartiges Missverhältnis produzieren, spräche man von einer politischer Kampagne des Blattes und würde politische Interventionen vermuten. Dem STANDARD geht es hier wohl um die Kontroverse – jetzt diskutieren einmal die Leute! Die antifeministischen Forumstrolle freut es, endlich lesen sie mal was nach ihrem Geschmack.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen Rolle im Diskurs ist das nicht. Tageszeitungen, besonders solche wie der STANDARD, die Unabhängigkeit und ein liberales, aufgeklärtes Weltbild in ihren Leitlinien stehen haben, wiegen als institutionelle Meinungsbildnerinnen in dieser Auseinandersetzung schwer. Denn auch LeserInnenbriefe (sei es jetzt online oder im Print) werden von Redaktionen bewusst ausgewählt, weil sie ihrer Meinung nach ein wichtiges Argument in der öffentliche Debatte transportieren. Was von einem Qualitätsmedium als publikationsreif eingestuft wird, gewinnt an „objektiver Wahrheit“, denn das Auseinanderhalten von relevanten Anliegen, Einzelmeinung und Themen-Kampagnen von Interessensgruppen gehört zum Aufgabenbereich der Zeitungen, auch in ihren Meinungs- Ecken.

Das hat der Standard in der Obsorge-Debatte nicht gemacht. Wer am lautesten schreit, wird abgedruckt oder online gestellt. Das Problem ähnelt dem im  „he says“-„she says“-Journalismus. Wenn JournalistInnen meinen, dass ausgewogene Berichterstattung bedeutet, Stimmen aus allen politischen Lagern zu Wort kommen zu lassen, ist das ein Missverständnis. Das US-amerikanische National Public Radio (NPR) produziert ausgezeichnete politische Berichte, in ihrem kürzlich überarbeiteten Ethik-Handbuch für JournalistInnen findet sich folgender Hinweis zum Thema „Fairness„:

„At all times, we report for our readers and listeners, not our sources. So our primary consideration when presenting the news is that we are fair to the truth. If our sources try to mislead us or put a false spin on the information they give us, we tell our audience. If the balance of evidence in a matter of controversy weighs heavily on one side, we acknowledge it in our reports. We strive to give our audience confidence that all sides have been considered and represented fairly.“

Wenn wer Medien anlügt, wird das also explizit gemacht, und nicht als Aussage abgedruckt. Wenn wer versucht, die Realität zu verschleiern, wird das angeprangert. Die Väter- bzw. Männerrechtsbewegung spricht von systematischer Männerdiskriminierung durch Richterinnen in Obsorge-Fragen, der „Lüge“ Frauendiskriminierung in wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen, schlicht: Stellt wüste Behauptungen auf, die sich mit einem kleinen bisschen Recherche als politisch instrumentalisierte Un- und Halbwahrheiten herausstellen. Wenn eine Tageszeitung solche Argumente fast quartalsmäßig abdruckt, ist sie an der Verzerrung des öffentlichen Diskurses mitschuld. Und das Argument, die Meinungs-Seite sei nun mal Austragungsort kontroversieller Debatten, gilt nicht: Alles, was am lachsrosa Papier gedruckt ist, wird ausgesucht, ausgewählt und ist Teil des Mediums. Die oben verlinkten Kommentare sind ja gerade nicht Einzelmeinungen auf privaten Blogs, sondern auf derstandard.at veröffentlicht.

Nicht der Wahrheit oder der fairen Berichterstattung, sondern dem Schaukampf in der Kommentarspalte gilt hier offensichtlich die Verpflichtung. Wer ein neues Beispiel dafür braucht, findet es in einem kürzlich veröffentlichtem derstandard.at Kommentar zur Debatte „Feminismus“: Welchen niveauvollen Austausch ein Text mit dem Titel „Gendersprache ist penetrant unsympathisch“ anregen soll, ist mir schleierhaft.

Lieber STANDARD, liebe Zeitungsredaktionen: Nur weil wer eine Meinung hat, muss man sie nicht abdrucken! Nur weil ihr täglich eure Kommentarseiten füllen müsst, könnt ihr nicht eure Qualitätskriterien dafür über Bord werfen! Eure redaktionelle und inhaltliche Verantwortung hört nicht auf, bloß weil „Kommentar“ in der Kopfzeile steht.

6 Kommentare

Eingeordnet unter clever shit, genderize, irgendwas mit medien, seriously?

Lesetipp

Ich hab am Blog der Sektion 8 darüber geschrieben, warum alle unbedingt das neue Buch von Barbara Blaha und Sylvia Kuba lesen sollen. „Das Ende der Krawattenpflicht“ ist wirklich toll!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter cheerio!, clever shit, genderize

Das hilft uns nicht weiter.

Rudolf Fussis Austrittspamphlet hat am Online-Standard über 600 Postings generiert. Auf meinem politischen Radar ist der höchstens mal als Randfigur in Erscheinung getreten. Seinen Ausführungen zu Folge ist das ein Versäumis meinerseits:

„Was für eine Aufregung. Der böse Fußi, der eh schon überall war, nun in der SPÖ. Für diejenigen, die es nicht wissen:“

„Der Rest ist bekannt: Aus einem Ferienjob in der Lugner City kam ich zu den „Demokraten“ und habe das Volksbegehren gegen Abfangjäger initiiert.“

„Von Gusenbauer war ich im persönlichen Gespräch völlig überrascht. Einnehmend, intellektuell brillant, völlig anders als medial transportiert. Diesem ersten Treffen sollten viele weitere folgen. Und so lernte ich nach und nach alle kennen.“

„“Wirst sehen Rudi, die Abfangjäger sind Geschichte, anders können wir unsere Sozialpolitik gar nicht finanzieren“, meinte Barbara Prammer.“

Das ist also die Geschichte eines enorm wichtigen Querulanten, der in Null Komma Nix Zugang zu den sozialdemokratischen Machteliten bekommen hat, nur um dann von deren fehlender ideologischen Überzeugung seiner Perspektiven beraubt zu werden. Fussi ist es wichtig, dass wir wissen, dass Gusi, Barbara, Laura und Werner wissen, wer er ist. Dass er nicht irgendein dahergelaufener Wirrkopf ist, sondern einer der etliche Termine beim ehemaligen Bundeskanzler hatte. Den er so gut kennen gelernt hat, dass er den Kronenzeitungsbrief als definitiv erratisch einordnen kann. Aber mit der Laura hat er ein ordentliches Hühnchen zu rupfen.

„Dass die Kindersoldaten unter Lauras Kommando scheinbar nichts Besseres zu tun haben als Privataccounts von Parteimitgliedern zu beschnüffeln regt mich nicht wirklich auf.“

Kindersoldaten von Laura. Sag mal gehts eigentlich noch? Twitter. Privataccount? Ich hatte den Eindruck, dass es dem Fussi doch genau darum geht – gelesen zu werden. Und ich kann es verstehen, dass Laura Rudas mit einem Typen, der das über sie schreibt, nichts zu tun haben will:

„Dass Faymann glaubt, die Schweiz sei ein Nato-Mitglied und Rudas keinen Satz sprechen kann, ohne dass man den Wunsch hat Sebastian Kurz möge sie ein bissl integrieren auch nicht.“

Diese dumme Dreckshure kann nicht mal gscheit deitsch. Soll ihr amal der ÖVP-Typ die Wadln viererichtn und zeigen, wo der Hammer hängt.

Komisch, dass diese Kritik nicht zur Parteierneuerung beiträgt.

Szenenwechsel. René Fischer kritisiert Fussis „medienwirksame Darmentleerung“. Des Pudels Kern erwischt aber Fischer auch nicht.

Ich empfinde darüber hinaus aber diese polemischen Äußerungen samt medienwirksamer Darmentleerung als reine Selbstprofilierung. Das ist der gleiche Blödsinn wie so manches Gesetz, das die SPÖ beschließt, aber die anderen sind ja immer böser!!

Ahm. Die ständige Verschärfung des Asyl- und Fremdenrechts in Österreich, die von der gesamten Parteispitze forciert, mitgetragen oder toleriert wird, ist mehr Blödsinn als alles, war Fussi je in seinem Leben schreiben wird.

Und Fischer weiß auch genau, wer uns aus der Krise der Sozialdemokratie führen wird: Karl Marx, der alte Bibelschreiber und Proletarierfänger:

Ein guter, wachsender Kreis muss sich der sozialistischen Bibeln inklusive Karl Marx widmen und mit gutem Beispiel vorangehen, um zu zeigen wie Politik funktioniert und proletarische Massen (wieder) begeistern kann. Zurück in die Zukunft mit dem Linzer Parteipogramm!

Genau das machen wir. In Favoriten im Gemeindebau an Türen klingeln und über die Produktionsverhältnisse predigen. Vielleicht statt dem Wachturm das Manifest zum Verkauf. Warum hat nur bisher keine_r daran gedacht?

Und was wäre eine Replik ohne Sexwitz-Schenkelklopfer frisch aus der untersten Schublade?

Zum Schluss möchte ich Betroffenen ebenfalls den persönlichen Rat an Fußi nahelegen, Viagra zu konsumieren, wenn es Probleme bei der Standhaftigkeit geben soll oder sind wir nur „so“ solidarisch, dass der Weg nur in guten Zeiten gemeinsam beschritten wird? „Freundschaft?!“

Geh schleich di, impotenter Trottel!

Auch komisch, dass das nicht unbedingt zu einer Reideologisierung der Sozialdemokratie führen wird.

Diese Beiträge sind verzichtbar. Sie strotzen vor gekränktem Ego und Sexismus. Sie sind ein weiteres Kapitel im Lehrbuch „Was hemmt parteipolitisches Engagement von Frauen“. Das bringt uns keinen Schritt nach vorn. Hier werden wir bessere Vorschläge hören, da bin ich sicher.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter genderize, seriously?

please…

… fall into oblivion:

Karl Lagerfeld.

Woody Allen.

Charly Sheen.

you make me want to vomit. people who adore you make me want to vomit.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter genderize, irgendwas mit medien, seriously?