Archiv der Kategorie: photo love

Handyfotos

Meine Schwägerin hat mir vor einigen Wochen ein echt nettes New Mom-Comic gezeigt, in dem ein Bild mit dem Titel „baby’s portrait of a mom“ herausgestochen ist. Es zeigte ein Frauengsesicht, fast völlig verdeckt von einem iPhone. Ikonografisch erinnert es an Magritte, inhaltlich an mein Leben.

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Ich meine, ist das noch normal?

Unbenannt

Ich kann kein einziges löschen. Kaum macht das Kind etwas interessantes (also etwas anders als nur schnaufen) zücke ich die Handykamera und halte drauf. Meist ohne Erfolg- jede Aktivität wird eingestellt, das Kind starrt regungslos die rote Handyhülle an. Es muss ein faszinierender Anblick sein für ein drei Monate altes Geschöpf. Ich schicke währenddessen Dankesgebete an die Handygötter, Mutterschaft in Zeiten des Smartphones erleben zu dürfen. Es ist mein Tor zur Außenwelt, mein Gefährte in der Nacht, mein tragbares Zusatzhirn. Dass viele Kinder lieber mit Smartphones als mit pädagogisch wertvollem Holzsspielzeug spielen, spricht finde ich für sie.

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computerunterstützt.

mit diesem Chrome-App gemacht:

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new learnings.

1) Weißwein in den USA ist eine schwierige Sache. Kalifornien ist zwar rotweimäßig solide, aber der Weißwein von dort ist richtig eklig. Zumindest der, den ich bislang probiert hab. Chardonnay, Sauvignon Blanc und Moscato schmecken, als hätten die WinzerInnen in jede Flasche einen viertel Liter Hollersirup reingeleert. Weiterlesen

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Dialektik à la New Orleans

So ganz sicher bin ich mir mit dieser Stadt noch nicht. Schlechte Infrastruktur? Naja, der Bus war pünktlich, billig und hat uns zuverlässig in die Stadt gebracht. Gute Infrastruktur? Er fährt zwei mal die Stunde. Unsichere Stadt? Noch keine beängstigende Situation erlebt. Sichere Stadt? Alleine im Finsteren zu Fuß gehen – nein Danke. Ambivalenzen stehen hier auf der Tagesordnung, hier noch ein paar Beispiele: Weiterlesen

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sonne macht glücklich.

Diese Binsenweißheit vergisst ma im wiener Winterwetter manchmal. Ganz unbewusst schleicht sich das Grau in eine/n hinein – ma geht nur noch mit hochgezogenen Schultern und wundert sich, wo die Kreuzschmerzen herkommen. Die Nase rinnt, ma ist ständig müde und zach. Und dann, auf einmal: Kein Schnee Matsch mehr auf den Straßen. Es riecht staubig, die Vögel zwitschern, ma braucht für draußen keine Jacke mehr. Nicht mal eine kleine. Gut, es ist jetzt der 16. Jänner, also noch ETWAS früh für Frühlingsbeginn, aber eigentlich ists ja ganz nett, dass ma uns wieder mal daran erinnert, dass das Wetter hier auch anders sein kann. Und dass schon 15 Minuten Sonne reichen, um den ganzen Tag fröhlich zu sein.

Gott, freu ich mich schon, wenns wieder länger als bis 17:00 hell ist und das Leben in der Stadt wieder erträglich wird.

das ist übrigens der Grund, warum der Winter am Land einfach enorm toll ist:

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do not feed economists!

ein transpi auf der gestrigen demo. ich spiele mit dem gedanken, mir das motiv auf den oberarm tätowieren zu lassen.

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flapp flapp

müllcontainer favoritnerstraße

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