Archiv der Kategorie: seriously?

stunning or awkward things.

This happens when I try to work.

I tried to be very clever and put this on my computer:

As this road to distraction was blocked, I tried to bake bread. Nifty me!

This time, it even turned out to be edible and not adamant like the other two times I’ve tried. Maybe yeast and me will be friends in the end!

So, these breadsticks were edible, but far from good – I’ve added a pinch of salt to the dough when it should have been a truckload. But if you eat it with salted butter and put extra salt on it, it’s not too bad.

„Recepie“:

  • flour
  • 3-6% dry yeast (wikipedia says so.)
  • warm water
  • salt
  • put it together and knead it until it’s flexible.
  • pour in some olive oil and knead again until your wrist joints hurt.
  • put it somewhere warm and wait 45 minutes.
  • knead it again, put it in the shape you want it to look like in the end.
  • wait another 20 minutes.
  • put it in the oven at medium high temperature for 20 minutes or so.

and there it is: mediocre bread!

p.s.: I don’t have a scale. I’ve estimated the ingredients and produced edible results.

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Ein Trollgefängnis

Diese Podcasts machen mich urgscheid. Letztens gehört: Carmel Vasiman about Hate Speech and Trolling. Während Carmen Vasimal großartig und toll ist, kann ich das leider von den Interviewern nicht behaupten. Eine von Vasimals Thesen zu Hate Speech im Internet ist folgende: Besonders in sozialen Netzwerken sollten wir das Internet nicht als Medium, sondern als Raum verstehen. Hate Speech bedeutet in dem Sinn also nicht, dass irgendwer anonym einen Kommentar zu einem Thema abgibt und durch das Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt ist, einen Menschen zu beleidigen, sondern dass er in einen persönlichen Raum eingreift. Das müsste sowohl konzeptuell als auch legislativ umgesetzt werden. Ein Vergewaltigungskommentar auf einem feministischen Blog ist also keine „freie Meinungsäußerung“, sondern Gewalt. Hier hat sich dann ein Interviewer disqualifiziert, als er meinte, das Internet dürfe doch auf keinen Fall reguliert werden wegen Freiheit und so. Der hat wohl auch noch nie Kommentare wie diesen hier gelesen – wer sowas schreibt, muss zur Verantwortung gezogen werden, finde ich.

Einige deutsche Netzfeministinnen haben hier vor einiger Zeit einfach mal zur Selbsthilfe gegriffen und hatr.org gegründet. Auf der Website werden Tollkommentare anonymisiert gepostet, mensch kann sie dann „facepalmen“, für Hitler- und Nazivergleiche gibts denn Godwinbonus. Die Werbeeinahmen aus den Inseraten werden dann an feministische Projekte gespendet. „Scheiße zu Geld“ ist also wirklich der perfekte Slogan.

hatr.org: scheiße zu geld

Ich bin von hatr.org wirklich fasziniert. Das Projekt zeigt a) dass Hatespeech gegen Frauen im Internet einfach kein isoliertes Einzelphänomen ist, sondern dass so der Kommentaralltag eines Blogs mit feministischen Themen aussieht, bleibt aber b) nicht in der Opferhaltung hängen, sondern macht was draus. Um die Internet-als-Raum These zu benützen: Hier wurde ein Trollgefängnis gebaut. Trollkommentare werden von den Orten, wo sie geschrieben wurden, ins Trollgefängnis transportiert, dort werden sie ausgestellt, gefacepalmed und als das gezeigt, was sie eigentlich sind: Antifeministische Kacke und nicht das Problem einzelner Bloggerinnen. Find ich Spitze.

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steve jobs.

First of all: I am not an Apple fanatic. Mostly because I don’t care enough for fancy gadgets to spend my entire money on them. I miss my drowned iPod, but that’s about it. Nevertheless, I don’t quite agree with the „don’t feel sorry for Steve Jobs, he had his stuff produced by exploited third world kids“ or „why do people pay more attention to a rich CEO dying than millions of people starving and/or the economic crisis that’s not fair“ laments.

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Im Drugstore.

Außer beim Häuserbauen machen die Amis keine halben Sachen, glaub ich. Kürzlich suchte ich im Drugstore nach irgendwas Fenistil-mäßigen (Ich habe die New Orleaner Moskitos kennen gelernt. Ihre Mission ist es offensichtlich, mich umzubringen.). Geben tuts nur Cortisonsalben, der wichtigste Werbeaufdruck ist „super strong“. Aus irgendeinem unerfindlichem Grund fürchte ich mich vor Cortisonsalben, 20 Minuten des Vormittags hab ich also damit verbracht, die am geringsten dosierte zu finden. Miniklecks auf Mückenstich – als wär nie was passiert.

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Save the Gulf Walrus!

I most definitly will buy one of these shirts as soon as I can:

Dirty Coast, a small NOLA company, designs very beautiful, very artistic, very intellectual, very funny, and as far as I can judge, very authentic motives. They put them on T-shirts, canvas and poster (I wish they had a poster of that one…) and I can’t wait to get my hand on this shirt. And many more. Weiterlesen

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fisch in sauce

Boah. Eigentlich wollte ich Vitello Tonnato und eingelegten Fisch machen (P. hat morgen Geburtstag, wir brauchen essen.), allerdings vergaß ich dabei, dass in Zell am See Kalbsfleisch etwa einen Monat vorbestellt werden muss. „Geschlachtet wird erst am Mittwoch“, so der trockene Kommentar der Verkäuferin beim Metzger auf meine Anfrage, ob 1,5 kg Kalbs-Oberschale vielleicht noch irgendwo aufzutreiben seien.

Also nur eingelegter Fisch. So ein Rezept aus nem italienischen Kochbuch, gleich nach den eingelegten Sardinen. Funktioniert wie folgt: Forelle waschen, trocken tupfen, kurz in Mehl wenden, in Olivenöl braun anbraten. Fisch raus, klein gehackter Zwiebel rein, glasig dünsten. Mit ordentlich Wermut ablöschen, Orangenschale dazu, Orangensaft dazu, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und viel Petersilie dazu. Das Zeug über die Forellen gießen, auskühlen lassen, in den Kühlschrank tun, am nächsten Tag essen. Klingt ziemlich einfach und schnell, oder?

Das dachte ich auch, bloß wollte ich die Forellen nicht beim servieren filetieren. Also kaufte ich Forellenfilets – t.k., natürlich. Wer in Zell am See frische Forellenfilets will, muss wohl selbst im See sein Glück versuchen, ich hab in den diversen Supermärkten jedenfalls keine entdeckt. Dafür verfrachtete ich prompt enorm schimmlige Zitronen in mein Einkaufswagerl (Maximarkt. Unsägliches Geschäft). Ich würde jetzt gerne ein Foto mit meinem Gesichtsausdruck herzeigen, als ich die Zitronen aufs Kassaförderband hob. Kurz vorm Erbrechen versteckte ich das Netz im nächsten Fußball-Wühlkorb. Wirklich, in Geschäften, die Fußbälle und Flatscreens verkaufen, sollte mensch es nicht mit Zitronen versuchen. Oder Forellen. (Carrefour ist hier natürlich ausgenommen. Bestes Geschäft von Welt.)

Die Forellen, jedenfalls. Nachdem sie sanft aufgetaut waren, spülte ich das erste Filet in fließendem Wasser ab, legte es aufs Schneidbrett, um appetitliche Häppchen daraus zu machen, fühlte pro forma nach Gräten, und siehe da: Als hätte mein Daumen Kammzinken gestreichelt. Ungefähr 30 Kratzhalserstickungs-Teile drinnen. Im Bad holte ich eine Pinzette (Wer sich bei uns zu Hause künftig die Augenbrauen zupfen möchte: Nicht die blaue Pinzette verwenden.) und machte mich an mein Werk. Weil mein Einkaufs- und Kochverhalten von extremer Angst vor Nahrungsmittelknappheit just beim Eintreffen der Gäste geprägt ist, zupfte ich geschlagenen 12 Forellenfilets die Gräten aus der Bauchfalte. Und weil ich auch nicht so extrem gut sehe, verbrachte mein Gesicht 40 Minuten in 4 cm Entfernung von rohem Fisch. Dass ich momentan nicht mehr davon kosten möchte, liegt wohl auf der Hand.

Während der Fisch-Schönheitspflege besuchte mich M. öfter in der Küche. Sie schnupperte an der Wahnsinns-Minestrone (mit diesem kulinarischen Erfolg hatte ich natürlich nichts zu tun, ich war nur ihre Schneidsklavin.), guckte mir interessiert zu und meinte „Du hörst aber progressive Musik.“. Im Radio lief irgendein FM4-Scheiß, sie erlöste mich mit Radio Salzburg Humtata. Bei Fischfilet # 7 wechselte ich (mit fischigen Händen – wer da geruchsmäßig empfindlich ist, greift bei uns lieber auch das Küchenradio nicht mehr an) wieder den Sender. M. kehrte bei Fischfilet # 10 zurück. „Das klingt jetzt nach Verzweiflungsmusik. Bist du schon sehr verzweifelt?“, kommentierte sie den FM4-Alternative-Rock. Vermutlich hat der Sänger wirklich sehr mitleidig gejault, M. ließ dieses mal jedenfalls die Finger vom Frequenzeinstellungsrad.

Dann gings kurz schnell: Pfanne, Öl, erste Ladung Fisch bei mittlerer Hitze rein. Damit die Hautseite schön knusprig und der Rest schön glasig wird. Küchenmeditation bestimmte die folgende Stunde: Das behutsam Braten dauerte pro Fischportion so 10 Minuten, etwa 12 Forellenfilets ergaben in etwa 6 Fischpfannenportionen. „Geduld, Geduld, du bist schon so weit gekommen, jetzt ruinier nicht mit Ungeduld die grätenfreien Filets“ – dieses Mantra wiederholte ich still für eine Stunde.  Währenddessen wurden aus den 8 Esslöffel Öl etwa 58 (der Fisch war durstig, das leichte Sommergericht konnte ich so flugs in deftige Hausmannskost verwandeln.)

Schließlich wieder schnell: Fisch fertig, fisch raus, Zwiebel rein, Noilly Prat rein, Orangenschale, Orangensaft, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Petersilie, wowgehtdasschnell hurrafastfertig. Kaum hatte ich die Marinade über die Fische gegossen, folgten zwei Erkenntnisse: 1) Der Zwiebel ist nicht durch. Mein Gedulds-Mantra dafür nicht mehr gereicht. Die Fische ziehen jetz in halb-rohem Zwiebel. 2) Die mühevoll sanft erbratene Kruste ist natürlich völlig fürn Arsch, wenn der Fisch bis oben hin in Sauce liegt.

Dann hab ich mir ein Butterbrot geschmiert und mich  vor den Fernseher gelegt. Ich dachte kurz an den zusätzlichen Vitello Tonnato – Plan, kichete panisch, schob es aufs Fernsehprogramm und seufzte erschöpft. Bon Appetit.

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Wetness.

For the last couple of weeks, I was on summer holiday in the Southwest of France. Planning the trip, one of our requirements was spening a week at a sunny beach to get a tan and relax. Well, we did spend a week at a beach and the trip was lovely, but there was not the humblest sign of sun anywhere. Instead, we were entertained by several variations of rain and wind. Some times simultaneously, sometimes in turns.

I brought home wonderful weather-souvenirs:

  • damp clothes that didn’t dry after laundrying them
  • my USA visa – SOAKED.

Have you ever conducted one of these experiments at school where you paint a spot with a black marker on blotting paper and drip some water on it? A pretty rainbow-colored stain is the result. If you haven’t figured it out yet: When you combine rain and a visa, you get the same effect. The extremely scary picture of me that was printed in my passport is now bright yellow with an interestingly shaped violet border on my forehead. While I do not feel that this disturbs my incredible beauty, I have a slight concern that Homeland Security follows different standards. However, I will have to make a second call to the embassy-hotline (EUR 2,50 per minute is the punishment for getting my passport rained on) and hope they spare me the maximum sentence (getting a new passport, a new visa and some grey hair in exchange for several hundreds of Euros.)

So, back home in my dry, warm and cozy flat, I re-washed the laundry. One thing was not re-washed but washed for the first time: My iPod. Although it is incredibly clean now and smells like lavender, it did not entirely improve. It drowned and stays black and silent. Maybe I should just keep away from water for the next few days.

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