Schlagwort-Archive: web 2.0

Zum Glück.

Ich dachte schon, ich hätte meine Freude an der aktiven Web 2.0 (Disqualifiziert ma sich eigentlich als nicht-am-Puls-der-Zeit, wenn ma das Wort verwendet? Oder ists schon retro und ma ist wieder cool damit?) -Nutzung verloren. Zum Glück war das falscher Alarm, Grund für mein Muffeltum war bloß meine DIPLOMARBEIT, die ich in wenigen Stunden bei der Buchbinderei abholen werde. (Foto folgt, Ich habe mich für dunkelblauen Leineneinband mit silberner Prägung entschieden. M. wählte die türkise Variante – findet ihr nicht auch, sie hat kein Recht, über meine Glitzerschischuhe zu lästern?)

Ansonsten verbringe ich meine Zeit mit GLEE – ein Soundtrack für alle Situationen im Leben. Hello! I’m back on web.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter cheerio!, irgendwas mit medien

ich checks nicht.

wisst ihr, bei manchen dingen im web 2.0 check ichs einfach wirklich nicht.

ich finde, ich bin einigermaßen internetkompetent, lese online-medien sofern ich zeit dafür habe, habe meine blogs auf netvibes in 3 verschiedenen kategorien geordnet und versuche widerwilligst, mich mit twitter (mittels tweet deck) anzufreunden. und fb find ich ja ganz großartig.

was ich nicht verstehe:

1) wie kann wer ernsthaft GERNE twittern? das ist SAUMÄSSIG fad, und wenn es einen ort der billigen web 2.0 selbstdarstellung gibt, ist es dort. bei manchen twitterati frag ich mich ja, wo die die zeit dafür hernehmen. jetzt nicht für ihre „18 aktualisierungen pro tag“, sondern diese informationslawine, die der äther produziert auch noch zu verarbeiten (journalistInnen nehm ich da jetzt mal aus). und wie zum teufel filtert mensch da nach sinnvoll und nicht-sinnvoll? ich hab noch nicht rausgefunden, nach welchen maßstäben tweets zu beurteilen sind. summa sumarum: twitter ist FAD. und wenn leute körperliche entzugserscheinungen kriegen und zu ostern 40 tage twitterfasten machen dann find ich das psychotisch.

2) und dann hab ich (auch aus dem twitter-äther) folgende veranstaltung entdeckt (und dass ich sie erst jetzt entdeckt hab ist vermutlich wieder mal ein zeichen, wie viel unterschied zwischen mir und einem richtigen social media superstar ist). die re:publica in berlin. was eine trekkie convention für trekkies, ist das für blogger. für bloggerinnen nicht, leider. klar tun die auch was für gender und so – es gibt einen ziemlich spannenden track mit allen relevanten deutschsprachigen fem-bloggerinnen, aber sie schaffen es nicht, sich dazu durchzuringen, auf ihrer homepage geschlechtergerechte sprache zu verwenden. sprache schafft realität. wenn das bloggerInnen nicht wissen, wer dann?

und auch der blick auf die speakers list ist ziemlich arg: 118 männer, 34 frauen (ich hab mich sicher ein bisschen verzählt, aber die tendenz ist wohl klar ersichtlich). sich bei so einer veranstaltung darüber zu wundern, dass die blog-charts von männern angeführt werden scheint mir ein bisschen hirnrissig.

3) jetzt hab ich grad vergessen, was ich als 3) schreiben wollte… ich glaub ich wollt mir nur mal generell über die selbstreferentialität dieses social media systems aufegen, wo alle leute schreiben „rassismus ist gemein“ und sich dann wundern, warum die rechten dazugewinnen. weil sie haben sich nix vorzuwerfen, sie haben sich ja gegen rechts engagiert. auf ihrem blog. und überhaupt, diese politkerInnen. hören auf nix, was aus der blogospähre kommt.

meine meinung: ich lese sachen, finde dinge sinnvoll, aber abkaufen tu ich bloggerInnen politische empfehlungen nur, wenn sie das thema auch in echt lebten. sich mit echten menschen unterhalten. vor allem mit solchen, die social media nicht lesen oder aktiv nutzen, weil sie andere probleme im leben haben als „40 tage twitterfasten“.

und noch ein gedanke am ende: wer hat zeit für social media? studis. journis. männer. frauen nicht – deren arbeitswoche hat bis zu 70 stunden (im alter zwischen 30 und 34), während jene von männern in derselben altersgruppe ungefähr 48 ausmacht. und jetzt zählen wir eins und eins zusammen und fragen uns noch mal, warum männer die blog-charts anführen – wer checkts nicht?

11 Kommentare

Eingeordnet unter genderize, irgendwas mit medien, seriously?

Willkommen in der marvellous Welt des Web 2.0!

… wo jeder Satz eine mögliche Peinlickeit darstellt.  Z.B meine Überschrift – natürlich kann hier keineR willkommengeheißen werden, hier bist du dabei (oder nicht). Ruf ruiniert im ersten Post – sehr gut, dann eben ungeniert weiter.

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